Migrantinnen fit für den Arbeitsmarkt

Startschuss des neuen „IKU.NET - Interkulturelle Unternehmerinnen Netzwerk“

Kooperationspartnerin Işınay Kemmler, Initiatorin von "IKU.NET - Interkulturelle Unternehmerinnen Netzwerk", Frankfurt.

Unternehmerische Intelligenz von Migrantinnen wird in Deutschland kaum wahrgenommen! Wir möchten das Potenzial von interkulturellen Unternehmerinnen sichtbar machen und für ihre wirtschaftliche Entwicklung sowie Integration agieren. Deshalb bringen wir sie mit dem neuen Netzwerk "IKU.NET - Interkulturelle Unternehmerinnen Netzwerk" zusammen.

Işınay Kemmler

Işınay Kemmler

Dieser Zusammenschluss wendet sich sowohl an selbständige Frauen mit ausländischen Wurzeln als auch an interkulturell interessierte oder involvierte deutsche Unternehmerinnen, schildert Initiatorin Işınay Kemmler das Ziel ihres Netzwerks. Die PiAProjektleiterin hat sich seit Beginn mit groβem Engagement an der Konzeption des Programms beteiligt. Sie selbst hat türkische Wurzeln, ist eigene Chefin ihres Beratungsunternehmens und kennt sich in migrantenspezifischen Thematiken sehr gut aus. Mit diesen Kompetenzen war das Entstehen von "IKU.NET" schlieβlich eine logische Entwicklung. „Bislang gab es im Rhein-Main-Gebiet und deutschlandweit noch nichts Vergleichbares. Neben dem Grundgedanken, brachliegende unternehmerische Intelligenz zu fördern, ist das IKU.NET" ein aktives Business-Netzwerk, so dass sich hier die Mitgliedsfrauen gegenseitig unterstützen. Positive Diskriminierung: gegenseitige Hilfe, Jobs, Praktika und Vorbilder…

Darüber hinaus möchten die Mitglieder Jobs oder Praktikumsstellen insbesondere Frauen mit Migrationsgeschichte anbieten. Eigentlich
ist dies positive Diskriminierung: Die ‚Lockführerinnen’ ziehen die anderen mit und schaffen somit ermutigende Vorbilder, ergänzt
die Unternehmensberaterin. Bereits vom Start an wird das potenzialorientierte Netzwerk als PiA-Partner die Programm- Teilnehmerinnen unterstützen: Arbeitsstellen, Praktika oder auch gute Ratschläge aus den Reihen der etablierten Mitgliedsfrauen sollen den PiA-Frauen, die
sich noch in einer Umorientierungsphase befinden, zugute kommen. Der neuartige Zusammenschluss findet ebenfalls seinen Platz in der Strategie des Frauenbetriebe e.V., Teilprojektträger von PiA: Die gemeinnützige Institution setzt sich heute als interkulturelles Kompetenzzentrum verstärkt für interkulturelle und internationale Projekte zu Gunsten der Gründerinnen und Unternehmerinnen ein. Auf Wachstum angelegt "Seit Ankündigung seines Starts hat das Netzwerk bereits sehr groβen Zuspruch gefunden", erläutert Işınay Kemmler. Zukunftspläne hat sie bereits: "IKU.NET - Interkulturelle Unternehmerinnen Netzwerk" ist von vorne herein auf Offenheit und Wachstum angelegt: Zum einen ist das Netzwerk allen Unternehmerinnen, die sich für Interkulturalität interessieren oder beispielsweise interkulturelle Geschäftspartnerschaften schlieβen (wollen), offen. Zum anderen sieht seine Initiatorin das Netzwerk bald als eine bundesweite Plattform, die betroffenen Geschäftsfrauen deutschlandweit verbinden wird.

Informationen: Işınay Kemmler, kemmler consulting, Tel. 069/45 00 44 33, Fax: 069/45 00 44 28, ikemmler@kemmler.net, www.kemmler.net

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